Safety

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Regeln des Compositelabors

Allgemein
 

  1. Die gegenseitige Rücksichtnahme und der fachgerechte Umgang mit den Geräten und Materialien sind oraussetzung für eine erfolgreiche Forschung und Ausbildung und wird von allen Beteiligten vorausgesetzt.
  2. Das Arbeiten in den Labors ist erst nach einer Einführung durch den Betreuer oder die Laborleitung und nach Unterzeichnung der Nutzungsbedingungen möglich.
  3. Jeder Mitarbeiter ist verpflichtet sich sicherheitsbewusst und umweltgerecht zu verhalten und sich an die Sicherheits- und Umweltrichtlinien der ETH-Abteilung «Sicherheit, Gesundheit und Umwelt» (im weiteren SGU genannt) zu halten. Diese sind erhältlich im Büro oder herunter zuladen unter: SGU
  4. Im Sinne aller Beteiligten und jedes Einzelnen ist geboten, sich gegenseitig zu unterstützen und auf Missstände aufmerksam zu machen.
  5. Geht Verbrauchsmaterial zur Neige, ergänzt der Nutzer den Artikel wieder aus dem Lagerbestand.
  6. Wird der „vorletzte Artikel“ aus dem Lager entnommen, wird das Büro benachrichtigt, damit rechtzeitig Nachschub bestellt werden kann.
  7. Essen und Trinken sind im Labor generell verboten. Ausnahme ist am Schreibbereich.
  8. Besucher haben nur in Anwesenheit eines Labormitarbeiters Zutritt. Bei Besuch ausserhalb der Regelarbeitszeit ist das Büro zu informieren.

Sicherheit
 

  1. Im Labor darf nicht unter Drogen- oder Alkoholeinfluss gearbeitet werden.
  2. Bei Arbeiten mit Chemikalien und Geräten ist die Benützung von persönlichem Schutzmaterial
    vorgeschrieben.
  3. Defektes Material und Geräte werden in das Büro gebracht oder im Büro gemeldet.
  4. Bei Arbeiten nach 22:00 Uhr und über das Wochenende ist das Büro vorgängig zu informieren und Notfallmassnahmen vorzusehen.
  5. Im Schreibbereich des Labors dürfen keine Chemikalien verwendet werden.
  6. Studenten und Praktikanten dürfen grundsätzlich nicht ohne Betreuung durch einen Assistenten und ausserhalb der Regelarbeitszeit im Labor tätig sein.
  7. Geräte und Anlagen dürfen nur in Absprache mit dem Betreuer oder der Laborleitung abgeändert werden. Die Laborleitung muss vorab über die Änderung informiert werden. Nach dem Einsatz soll der ursprüngliche Zustand
    wieder hergestellt werden.
  8. Offenes Feuer darf nur angewendet werden, wenn sich keine brandgefährdenden Stoffe in der Nähe befinden.
  9. Die Emission von Staub, Gasen und Dämpfen ist zu minimieren.
  10. Die Fenster von Durchgangstüren dürfen nicht verdeckt werden. Fluchtwege dürfen nicht verstellt werden.
  11. Es ist verboten Flüssigkeiten, explosive Gase oder Staub in das Vakuumnetz zu saugen! Vorkommnisse sind umgehend zu melden.
  12. Chemikalien sind in den Chemikalienschränken zu lagern. Nur die „Tages-Menge“ ist für den Gebrauch den Schränken zu entnehmen. Reste davon dürfen nicht in das Ursprungsgebinde zurückgefüllt werden. Neue Gebinde müssen mit dem Eingangsdatum versehen werden.
  13. Angesetzte, nicht ausgehärtete Reaktionssysteme, verdampfende Mittel und mit Lösungsmittel getränkte Materialien dürfen nicht in den Abfall gegeben oder in Räumen stehen gelassen werden. Sie müssen bis zum Ende der Reaktion
    in eine Kapelle gestellt werden.
  14. Chemikalienbehälter müssen ordentlich beschriftet sein: Produktname, Benutzername, Abfülldatum, Gefahrenhinweis, Lieferant
  15. Fehlende Sicherheitsmassnahmen müssen, Defekte und Mängel sollten gemeldet werden.
  16. Vor dem Umgang mit Chemikalien muss die Bedeutung der Piktogramme auf dem Etikett bekannt sein und die Sicherheitsdatenblätter gelesen werden.
  17. Die einzelnen Laborbereiche: Smart, RTM, Autoklav, Lager und Messung sind, ohne Anwesenheit eines Labormitarbeiters zu schliessen.
  18. Die Gasflaschen dürfen nur von autorisierten Mitarbeitern transportiert werden. Gasflaschen dürfen keiner Hitzequelle oder direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden.
  19. Bei Arbeiten im Untergeschoss A muss berücksichtigt werden, dass der Bereich nicht überwacht ist und deshalb der Situation (Gefahrenpotenzial) entsprechende Massnahmen getroffen werden müssen. Grundsätzlich muss eine zweite Person über den Gang zum Stockwerk A und die Dauer des Aufenthalts informiert werden, bei der man sich bei der Rückkehr zurückmeldet. Andernfalls kontrolliert der Beauftragte nach Ablauf der vereinbarten Zeit den Zustand des Vermissten.
  20. Bei Arbeiten mit erhöhtem Gefahrenpotenzial (Hydropulser, Pressen, problematischen Chemikalien, Überkopfarbeiten, etc.) und Arbeiten ausserhalb der Regelarbeitszeit ist dafür zu sorgen, dass sich eine instruierte Person in Rufweite befindet.
  21. Werden sicherheitsrelevante Einrichtungen an Geräten und Maschinen entfernt, muss die Laborleitung vorab informiert werden und die sicherheitsrelevanten Einrichtungen umgehend nach Beendigung des ausserordentlichen Einsatzes wieder angebracht werden. Ist die umgehende Montage der Sicherheitseinrichtungen nicht möglich, muss dafür gesorgt werden, dass Dritte das Gerät nicht in Betrieb nehmen können.

Umwelt
 

  1. Die Schieber von Kapellen sollen möglichst tief gehalten werden und müssen abends generell geschlossen werden.
  2. Elektrische Geräte sollen bei Nichtgebrauch ausgeschaltet werden.
  3. Die Abfallvorschriften sind zu beachten.
  4. Abwasser darf nicht verschmutzt werden. Auch Lösungsmittel (Aceton, Alkohole) gehören nicht in den Ausguss.

Organisation
 

  1. Regelarbeitszeit ist werktags von 7:30 bis 16:30.
  2. Die Verantwortung über die Instruktion, Arbeitsweise und Zutritt von Studenten und Praktikanten liegt beim betreuenden Assistenten.
  3. Weisungen der Betreuer und der Laborleitung sind einzuhalten. Nicht befolgen kann den Verlust des Zutrittsrechts
    nach sich ziehen.
  4. Die Einführung zur erlaubten Maschinennutzung wird durch einen autorisierten Mitarbeiter oder den Maschinenverantwortlichen durchgeführt.
  5. Bachelor- und Masterstudenten können während ihrer Abschlussarbeit selbstständig arbeiten.
  6. Rauchentwicklung muss verhindert werden. Die Feuermelder sind empfindlich. Ein kostenpflichtiger Fehlalarm wird dem Verursacher in Rechnung gestellt.
  7. Alle Mitarbeiter haben bei Arbeitsschluss in ihrem Arbeitsbereich sicher zu stellen, dass alle Geräte ohne Nachttafel ausgeschaltet, alle Chemikalien sicher gelagert, die Absperrventile von Gasen und Flüssigkeiten geschlossen und
    Licht und Vakuumpumpen ausgeschaltet sind.
  8. Werkzeuge, Geräte und Materialien, welche nicht fest in einen Versuch eingebaut sind, werden innert Wochenfrist an ihren Lagerort zurückgebracht.
  9. Maschinen, Einrichtungen und allgemeine Arbeitsplätze werden nach Abschluss der Arbeit in den ursprünglichen Zustand gebracht und sauber hinterlassen.
  10. Der persönliche Arbeitsplatz ist sauber zu halten.
  11. Jeder ist für die Beseitigung seiner Hinterlassenschaften zuständig und muss seinen Teil zur Ordnung und Sauberkeit betragen.

Sonstiges
 

  1. Die Ausleihe von Geräten muss im Ordner für »Ausgeliehenes Material« (D24), unter Angabe des Verantwortlichen und dem Rückgabetermin vermerkt werden. Der Vermerk ist bei Rückgabe des Materials zu löschen.
  2. CE konforme Maschinen und Geräte:
    - die mitgelieferten Dokumente (Handbuch, Konformitätserklärung) müssen aufbewahrt werden. Die Ablage ist zentral im Laborbüro.
    - dürfen nur im Originalzustand (wie vom Lieferanten erhalten) und mit den Originalpapieren an Dritte weiter verkauft werden.
    - bei der Weitergabe ohne CE-Konformität oder nach eines Umbaus ist die Haftung und Gewährleistung vertraglich auszuschliessen.
  3. Zusätzliche Informationen zur Sicherheit und Entsorgung sind bei der ETH-Abteilung SGU «Sicherheit, Gesundheit und Umwelt» und beim Hausdienst im CLA-E2 zu erfahren.
  4. ETH SGU: SGU
  5. SUVA Checklisten: SUVA
 
 
Page URL: http://www.structures.ethz.ch/the-group/Safety.html
Wed Jun 28 09:36:13 CEST 2017
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